#Saint-Martin du Canigou

Ein herrlicher Anblick.

Es scheint heute festzustehen, dass man mit dem Bau dieser Kirche um 997 begonnen hat. Zu dieser Zeit wird sie jedenfalls zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Dank einer Reihe von Schenkungen in den Jahren 998 und 1005 konnte regelmäßig weitergebaut werden. Am 10. November 1009 kam Oliba, der Bischof von Elne und jüngerer Bruder des Grafen Cabreta, an den Ort namens Canigou, „um zu Ehren des heiligen Martin die Kirche zu weihen, die sich an dem Ort befindet, den man Kloster des Canigou nennt und auf diesem Berg von einem Priester und Mönch mit Namen Sclua erbaut worden war.“ (wiki)

Auf dem Weg zur #Abbaye #Saint-Martin du Canigou

Bis heute führt keine für den Autoverkehr ausgebaute Straße hinauf zur Abtei. Dem verdankt der Besucher einen Fußweg von 30 bis 40 Minuten, der über einen gewundenen asphaltierten Weg steil bergan führt, zunächst in der Sonne, begleitet von vielfältigen Düften und vom Tosen des Wildbachs in der tief eingeschnittenen Schlucht. Das ergreifende Panorama der umgebenden Bergwelt begeistert den Wanderer. Nach einer Wegebiegung, die um einen Felsen herum vom Wildbach wegführt, durchquert man einen schattigen Wald von Eichen, Eschen, Esskastanien und Haselnusssträuchern. Auf der linken Seite taucht das Gebäude einer kleinen romanischen Kirche auf, das in den Jahren 1978/79 Dom Chabannes aus den eingestürzten Mauern wieder errichten ließ. Vielleicht war diese Kirche ursprünglich als Begräbnisstätte für die Mönche gedacht, da sich auf dem Felsplateau, auf dem sich die Abtei erhob, kaum Platz war, dort ihre Toten zu begraben.(c) wiki

Les #Orgues – die #Orgelpfeifen von #Ille-sur-Tete

Größte Sehenswürdigkeit von Ille-sur-Tet sind die Orgues, die Orgelpfeifen, eine markante Gesteinsformation. Die Felsen sind fünf Millionen Jahre alt, stammen also aus dem Pliozän im Tertiär. Sie bestehen aus Sandstein und Ton. Zur damaligen Zeit hat die Têt das Material aus den Pyrenäen hier abgelagert und ein großes Plateau geformt. Dieses wird seitdem von Regenwasser ausgewaschen, wodurch sich die an Orgelpfeifen erinnernden Felsnadeln ergeben. Da die Erosion anhält, hat diese Attraktion in der Zukunft keinen Bestand.