#Rocamadour – die #Felsnische & die #Vierge_Noir

Den Pilgerort haben wir der Felsnische mit dem leeren Sarkophag neben der Kapelle Notre-Dame zu verdanken. Einer Legende nach fand man hier 1266 per Zufall den unverwesten Leichnam des legendären Einsiedlers Amadour. Der Eremit soll einst der Zöllner Zachäus gewesen sein, der nach dem Tode Christi den Namen Amadour angenommen und als Einsiedler nach Gallien gekommen war. Er soll die Vierge Noir aus einem Baumstamm geschnitzt haben. Seit dem Fund des Leichnams wird der Ort »roc Amadour« genannt, der Felsen des Amadour. (c) freundenthal.biz

#Rocamdour – auf der 2. Etage

In dieser zweiten Ebene befinden sich sieben Gotteshäuser: Das bedeutendste ist die Marienkapelle Notre Dame de Rocamadour, die über der Krypta des heiligen Amadour steht. Weiterhin bedeutend ist die Basilika Saint-Sauveur, die zusammen mit der Krypta seit 1998 als Teil des Weltkulturerbe der UNESCO „Jakobsweg in Frankreich“ ausgezeichnet ist. Ebenso finden sich dort die kleineren Kapellen: St. Jean-Baptiste, St. Blaise, St. Anne und St. Michel. Ein Museum mit sakraler Kunst, in dem zahlreiche Reliquienschreine, religiöse Gemälde und Statuen gezeigt werden, findet sich dort ebenso. Es erklärt die Geschichte des Wallfahrtsortes. Darüber hinaus gibt es ein Zentrum für geistliche Musik, das Konzerte ausrichtet und Chöre betreut. (c) wiki