Diese Stadt muss man gesehen haben – eine Altstadt, die seit dem 2. Weltkrieg nicht wirklich aufgebaut wurde. Die Fassaden sind teilweise verfallen, aber hinter den geschlossenen Toren verbergen sich wahre Paläste. Der Grund ? Wikipedia kennt die Antwort:
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Palermo schwer beschädigt. Viele Bewohner der Altstadt zogen um in neugebaute Siedlungen am Stadtrand und die Wiederaufbauarbeiten gingen nur sehr schleppend voran. Ab 1946 erlebte die Stadt einen starken Zustrom von Menschen aus dem ländlichen Sizilien, so dass die Einwohnerzahl schnell sehr stark anstieg. Um Palermo herum wurden massenweise billig gebaute Sozialsiedlungen errichtet, während die Restaurierung des alten Zentrums vernachlässigt wurde und dieses zunehmend verfiel.
Zudem war Palermo von Kriegsende bis Ende des 20. Jahrhunderts fest in der Hand der Mafia. Es war Zentrum zweier großer Mafiakriege und zählte zu den gewalttätigsten Städten Europas – während des Zweiten großen Mafiakriegs zwischen 1981 und 1983 ereignete sich in Palermo durchschnittlich alle drei Tage ein Mafiamord. In den 1980er Jahren kämpften vor allem die Staatsanwälte Giovanni Falcone und Paolo Borsellino dagegen an. 1992 wurden beide in der Nähe Palermos von der Mafia umgebracht. Erst unter dem „Antimafia“-Bürgermeister Leoluca Orlando (Amtszeit von 1985 bis 2022, mit Unterbrechungen) blühte das öffentliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt wieder auf
Doch die Nacht deckt Vieles zu. Hier einige Eindrücke am Abend:



Fazit: Unbedingt Stadttour mit Guide machen…
















































