Die Kathedrale von Monreale

Der Bau der Kathedrale erfolgte in den Jahren 1172 bis 1176. Auftraggeber war König Wilhelm II. von Sizilien, der sie der Legende nach an der Stelle errichten ließ, „wo ihm im Traum die Jungfrau Maria erschienen war“.

Das Innere der Kirche ist durch zwei Reihen von jeweils neun Säulen mit korinthischen Kapitellen in drei Schiffe unterteilt, wobei das Mittelschiff mehr als doppelt so breit ist wie die Seitenschiffe.

Die Wände sind in ihrem unteren Teil mit Marmor verkleidet, der ebenso wie der Fußboden auf islamische Vorbilder zurückgeht. Die oberen Teile der Wände sind vollständig mit byzantinischen Goldgrundmosaiken bedeckt. Die Mosaiken wurden in der Zeit von 1179 bis 1182 von einheimischen Künstlern und Künstlern aus Konstantinopel geschaffen und bedecken insgesamt eine Fläche von 6.340 m². Die Holzdecke wurde nach einem Brand im Jahr 1811 zu großen Teilen erneuert.

In der Hauptapsis sind Christus als Pantokrator („Weltenherrscher“) und die in den Himmel aufgenommene Muttergottes dargestellt. Die sieben Meter hohe und dreizehn Meter breite Christusfigur nimmt die Kalotte der Hauptapsis in Anspruch. In der linken Hand hält er eine Bibel… (c) Wikipedia

Bleibt dran…

Fazit: Mehr als einen Abstecher wert….

Abstecher nach Monreale

Nun müssen wir Palermo verlassen und begeben uns Richtung Meer. Aber vorher müssen wir noch einen Abstecher nach Monreale machen.

Das berühmteste Bauwerk von Monreale ist sicher die Kathedrale von Monreale, ein Normannenbau aus dem 12. Jahrhundert. Sie besteht aus dem romanischer Baukörper, arabischen Blendbögen und Intarsien an den Außenmauern, aber außergewöhnlich sind die byzantinischen Goldgrund-Mosaiken an den Innenwänden.

Dazu morgen mehr..

Fazit: einen Abstecher wert….

Der Fontana Pretoria in Palermo

Im Zentrum der Altstadt, südlich der Quattro Canti an der Via Maqueda, befindet sich die berühmte Fontana, die mit 133 Metern Umfang und einer Höhe von 12 Metern eine herausragende Erscheinung ist.

Sie fällt nicht nur durch ihre großzügigen Dimensionen ins Auge, sondern auch aufgrund ihrer Gestaltung: konzentrische Wasserbecken auf unterschiedlichen Ebenen, die durch Treppen verbunden sind, eine mittige Brunnensäule und zahlreiche unbekleidete Statuen von Gottheiten und Nymphen. Während die Darstellung freizügiger Figuren heutzutage kaum bis kein Aufsehen erregt, war das in der Vergangenheit anders.

Die Palermitaner empfanden dies als skandalös und nannten den Brunnen „Fontana della Vergogna“, also „Brunnen der Schande“.

Weitere Details zu diesem interessanten Brunnen unter https://www.bnbdolcevita.de/fontana-pretoria

Schliesslich nehmen wir an der Kreuzung Quattro Canti Abschied von Palermo.

Fazit: Unbedingt Stadttour mit Guide machen…

Die Chiesa del Gesù in Palermo – Teil 2

Die Chiesa del Gesù ist die älteste Kirche der Jesuiten auf Sizilien. 1943 wurde das Bauwerk durch Bombenangriffe schwer beschädigt.

Hier weitere Bilder…

Fazit: Unbedingt Stadttour mit Guide machen…

Die Chiesa del Gesù in Palermo – Teil 1

Die Chiesa del Gesù ist die älteste Kirche der Jesuiten auf Sizilien. 1943 wurde das Bauwerk durch Bombenangriffe schwer beschädigt.

Die Anlage des dreischiffigen Innenraums folgt den Vorgaben, die mit dem Konzil von Trient insbesondere bei Jesuitenkirchen umgesetzt wurden, beispielsweise indem jeder Teilnehmer am Gottesdienst von jeder Stelle der Kirche aus der Predigt folgen konnte.

Das in Form eines lateinischen Kreuzes gebaute Kirchenschiff ist 72,10 m lang, 42,65 m breit und 70 m hoch und ist mit vielfarbigem Marmor, Stuckaturen und Fresken dekoriert.

Insbesondere die marmornen Reliefs mit ihren figürlichen und ornamentalen Motiven an den Pfeilern und die perspektivisch angelegten Marmormosaike sind einzigartig. Die 1943 zerstörte Kuppel wurde mit doppelter Kalotte und farbigen Glasfenstern wieder aufgebaut. (c) Wikipedia

Fazit: Unbedingt Stadttour mit Guide machen…

Im alten Handwerkerviertel in Palermo

Wir machten auch einen Abstecher ins alte Handwerkerviertel. Leider gibt es fast keine Werkstätten mehr, wir sprachen mit einem alten Kupferschmied, der uns stolz erzählte, das sein Sohn „ingineeere“ in Mailand ist und nur mehr mit dem Kopf arbeiten muss… Dennoch sprach er wehmütig von der guten alten Zeit.

Und das handgemachte Ölkännchen für unser Olivenöl haben wir noch immer….

Fazit: Unbedingt Stadttour mit Guide machen…

Marktbesuch in Palermo

Nach dem Besuch in der goldenen Kapelle mussten wir auch profanere Gelüste stillen und daher ging es durch die alten Gassen der Innenstadt zum Markt in Palermo.

Der Mercato di Ballarò ist der größte und älteste Markt Palermos im Stadtteil Albergheria, Links und rechts in den engen Gassen, gibt es alles, von frischen Fisch- und Meeresfrüchten, Obst und Gemüse, bis hin zu Fleisch, Käse und exotischen Gewürzen. Man merkt den arabischen Einfluss.

Ursprünglich war dies ein Bauernmarkt und auch heute werden die Waren lautstark angepriesen – es ist durchaus laut, und die Gerüche und Farben sind toll. Unbedingt sizilianisches Street Food kosten, wie Arancini (frittierte Reisbällchen), Panelle (Kichererbsenfladen) und Pane con la Milza (Milzbrot).

Fazit: Unbedingt Stadttour mit Guide machen…

UNESCO-Weltkulturerbe: die Cappella Palatina in Palermo

Die Cappella Palatina („Palastkapelle“) wurde 1132 bis 1140 n. Chr. unter König Roger II. im normannisch-arabisch-byzantinischen Stil als Hofkapelle des Palazzo dei Normanni von Palermo errichtet. Die Weihe fand 1140 statt, das Mosaik in der Kuppel ist 1143 datiert. Die Ausgestaltung war beim Tod Rogers II. im Jahr 1154 noch nicht vollständig abgeschlossen.Die Cappella Palatina ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes (c) Wikipedia

Wir haben so etwas noch nicht gesehen – die Pracht, dieser Prunk, soviel Gold erschlägt den Besucher auch noch nach fast 900 Jahren – unbeschreiblich. Dennoch har sich diese Kapelle eine gewisse Erhabenheit bewahrt, trotz der vielen Touristen – aber allemal einen Besuch wert !

Fazit: Unbedingt Stadttour mit Guide machen…

Palermo – auf dem Weg zur goldenen Kapelle

Wir besuchen den Normannenpalast, um die goldene Kapelle zu sehen. Der Palast steht an der höchsten Stelle des mittelalterlichen Stadtgebiets. Die ältesten Teie wurdnenoch von den Phöniziern gebaut, danach von den Normannen bis in die Renaissance erweitert…Der Teil des Palastes, der vom Sizilianischen Parlament und der Regionalregierung genutzt wird, ist für die Öffentlichkeit nur über Führungen zugänglich. Der Sitzungssaal des Parlaments ist die „Sala di Ercole“ (Herkulessaal) vom Ende des 16. Jahrhunderts.

Fazit: Unbedingt Stadttour mit Guide machen…