Wanderung rund um den Vulkan – #Viti
Víti (isländisch víti „Hölle“) ist ein vulkanischer See, genauer ein Maar, am isländischen Zentralvulkan Krafla. Er entstand 1724 bei einer Dampfexplosion zu Beginn einer ca. fünfjährigen Ausbruchsserie, die man Mývatnfeuer nennt und die bis 1729 andauerte. Der See misst 320 m im Durchmesser und ist etwa 33 m tief.(c) wiki
Das Geothermal Kraftwerk – #Krafla
Mit dem Bau begann 1975 der isländische Staat. Ursprünglich waren zwei Dampfturbinen mit einer Leistung von insgesamt 60 MW vorgesehen. Zunächst wurde aber nur eine Turbine installiert, da es zwischen 1975 und 1984 in dem Gebiet eine Serie von Vulkanausbrüchen gab, die sogenannten Kröflueldar, deren Lavaströme bis auf wenige Kilometer an das Kraftwerksgebäude heran flossen. Wegen vulkanischer Aktivitäten gab es auch erhebliche Probleme mit der Erschließung von Dampf. Daher konnte das Kraftwerk bei der Inbetriebnahme im August nur die halbe Leistung erzeugen. Im Jahre 1996 wurde schließlich beschlossen, die zweite Turbine zu installieren, und seit 1999 wird das Kraftwerk mit seiner ursprünglich geplanten Leistung von 60 MW betrieben. – zum Vergleich : Das Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug erzeugt 236,5 MW.(c) wiki
Geothermalfeld #Namafjall
Der Námafjall (Bergwerksberg) (482 m) ist ein Bergrücken in Island im Mývatn-Gebiet. Es handelt sich um einen aktiven Vulkan, der zum Vulkansystem der Krafla gehört. In dem Hochtemperaturgebiet gibt es Solfataren, also Stellen, an denen Wasserdampf, Schwefelwasserstoff, elementarer Schwefel und andere Mineralien aus der Erde austreten, sowie zahlreiche langsam oder heftig kochende Schlammtöpfe und Fumarolen. In 1000 m Tiefe wurden Temperaturen von über 200 °C gemessen. (c) wiki
